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Sehr geehrte Damen und Herren,
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die Vereinigung der Freunde des Deutschen Bergbau-Museums am Deutschen Bergbau-Musum lädt herzlich zu einer Vortragsreihe ein, die diesen Donnerstag startet:
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Donnerstag, 22.05.2025, 18-20 Uhr (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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Dr. Marius Winzeler (Direktor des Grünen Gewölbes Dresden): „Gottes Macht allein auf Erden, ließ mich aus Eisen Kupfer werden". Idee und Realität kunsthandwerklicher Objekte der Frühen Neuzeit aus dem slowakischen Erzgebirge
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An zahlreichen Sprüchen auf den vergoldeten Kupfergefäßen aus der einst niederungarischen Bergstadt Herrengrund, heute Špania Dolina in der Mittelslowakei, ist das Staunen der ansässigen Bergleute über eine scheinbare Verwandlung ihrer eisernen Werkzeuge in Kupfer abzulesen. Dies heute als elektrochemischer Prozess (Zementation) bekannte Phänomen stimulierte den damals wie heute gegebenen Wunsch der Menschheit, schnell reich zu werden. Er beflügelte Alchimisten zu der Überlegung, auch entsprechend Gold zu produzieren (Transmutation). Dies hat sich in großer Vielfalt in der Kunst manifestiert: Handsteine, vergoldete Schalen, Tummler und Fassbecher dienten im 16. bis 18. Jahrhundert als Zeichen des Standesbewusstseins der Gewerken von Herrengrund. Der Referent ordnet die kulturhistorischen Belange der damaligen Zeit ein und beschreibt die Bedeutung von Herrengrund in der Kunstgeschichte.
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Donnerstag, 05.06.2025, 18-20 Uhr (Deutsches Bergbau-Museum Bochum) PD Dr. Henrike Haug (Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln): Handsteine und ihre Bedeutung am Schnittpunkt von Kunst und Naturwissenschaft
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Handsteine nehmen eine besondere Stellung in der Bergbaukultur ein. Besonders qualitätvolle Erzstücke oder -stufen wurden künstlerisch bearbeitet und auf versilberten oder vergoldeten Sockeln befestigt. Dargestellt werden darauf Bergwerkszenen auch unter Einbindung religiöser Symbole. Diese Objekte, hauptsächlich auf Silbererz-Stufen beruhend, wurden seit dem 17. Jahrhundert von wohlhabenden Bürgern oder Fürsten gesammelt und in deren Kunst- und Wunderkammern ausgestellt. Im 18. Jahrhundert erlebte die Handsteinfertigung eine Wiederbelebung, die sich durch die Verwendung auch anderer Erze auszeichnet. So sind Handsteine, basierend auf Kupfererzen, aus Herrengrund um 1730 bekannt. Die Referentin beschreibt die Beziehung zwischen der Kenntnis der Erze und ihrer Einbindung in diese besonderen Kunstobjekte.
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Donnerstag, 26.06.2025, 18-20 Uhr (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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Jun.-Prof. Dr. Tina Asmussen (DBM und Historisches Institut der Ruhr-Universität Bochum): „Eisen war ich, Kupfer bin ich, Gold werd' ich". Die alchemistische Deutung der Kupfergewinnung durch das Zementationsverfahren
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Spätestens seit dem beginnenden 16. und bis ins 19. Jahrhundert betrieben die niederungarischen Bergstädte die Zementkupferherstellung im großen Stil. Künstlerische bzw. kunsthandwerkliche oder ökonomisch-technische Aspekte standen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Eine Verbindung von Kunsthandwerk und Kupferindustrie wird jedoch selten thematisiert, gar nicht die Verbindungen zwischen Industrie und Alchemie bzw. Zementation und Transmutation. Hier setzt die Referentin an und erläutert die Verflechtung von wirtschaftlichen Praktiken mit Versprechen und Hoffnungen aber auch Wundern und Staunen in der damaligen Zeit. Organisatorisches
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Die Teilnahme an allen Vorträgen ist kostenfrei. Für eine bessere Planung wird um Anmeldung gebeten: info@vfkk.de
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Machen Sie unsere Veranstaltungen gerne auch an Ihren Einrichtungen bekannt! Sollten Sie selbst Veranstaltungen und Ähnliches bei uns bewerben wollen, kontaktieren Sie gerne Stephan Köhli (stephan.koehli@rub.de).
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Dialog der Disziplinen on tour
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Dialog der Disziplinen on tour Auf den Spuren des politischen und kulturellen Aufbruchs des sächsischen Adelsgeschlechts der Liudolfinger im 10./11. Jahrhundert machte sich das Bochumer MaRS-Ringseminar im Sommersemester 2026 unter Leitung der Professoren Gerhard Lubich und Ulrich Rehm auf in den Harz, um gemeinsam mit historischen und kunsthistorischen Methoden, die materiellen Überreste der Architektur, der Schatzkunst und der Schriftkultur jener …
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Publikation zur Tagung "Making Truth" online!
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Am 18. September 2025 erschien der Tagungsband „Making Truth. Spannungsfelder, Strategien und Figuren der Wahrheitsproduktion in der Vormoderne“. Herausgegeben wird dieser Band von Antonia Heimüller, Laura Frölich, Karen Wahlers und Marco Keriakos. Er versammelt die überarbeiteten Beiträge der gleichnamigen Studierendentagung, die vom 18. bis 20. Oktober 2023 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Im Zentrum steht die Frage, wie in vormodernen …
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Studierendentagung: Medieval Cancel Culture? 16.-17. Mai '25
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Am 16. und 17. Mai 2025 richtet die Studierenden der germanistischen Mediävistik in Bonn eine Studierendentagung aus, das Thema: "Medieval Cancel Culture? Spielregeln des Aus- und Eingrenzens im Mittelalter" Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der Mail-Adresse studierendentagung.mediaevistik@uni-bonn.de bis zum 11. Mai an. Das genaue Tagungsprogramm findet sich im Anhang. Flyer Studierendentagung Medieval Cancel Culture Ort der …
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Ringvorlesung des GRK 2945
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Nach Eröffnung des Graduiertenkollegs "Wissen - Glauben - Behaupten" am 4. Dezember 2024 findet in diesem Semester die erste dazugehörige Ringvorlesung statt! Mit den "Semantiken der Wahrheit" werden die Beteiligten des Kollegs verschiedene Perspektiven auf vormoderne Praktiken der Wahrheitsproduktion eröffnen. Die Vorlesung findet Mittwochs, von 10-12 Uhr in HGB 20 statt und ist hybrid via Zoom zu erreichen. Hier geht …
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Aufbauend auf den Studiengang Medieval and Renaissance Studies hat man in der Bochumer Vormoderne lange an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet, das schließlich in einem Antrag für ein Graduiertenkolleg gemündet ist. Dem Graduiertenkolleg mit dem Namen „Wissen – Glauben – Behaupten: Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung in der Vormoderne“ wurde im letzten Mai durch die DFG endlich die Förderzusage erteilt. Am 4. Dezember …
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